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Auf den Spuren von Sagen aus der Türkenzeit

Gelse-Orosztony
Typ der Tour:GyalogosTyp der Tour:29.00 kmEmpfohlenes Alter:12 von Altersgruppe 75 bis AltersgruppeGanze Strecke: Gelse - Kerecseny-Orosztony - Orosztony, Pogányvári hegy - Orosztony, Örömhegy - Gelse Alternative Strecke:

Großer Plan Die Stationen der Tour

Die Route kann als ganztägiger Wanderausflug für Familien, die gerne in der Natur sind, aber auch für Freundeskreise und Mittelschulklassen, die einen langen, anstrengenden Ausflug bevorzugen, organisiert werden. Im Laufe der Tour lernen Sie die Naturwerte der südlichen Zala-Region kennen. An den einzelnen Stationen lohnt es sich aber auch Informationen über Legenden aus der Zeit der Türkenkriege zu sammeln. Der Ausflug berührt die Weinberge von Gelse, Kerecseny und Orosztony, sowie einen der beliebtesten Punkte des Wandertourismus in der Süd-Zala Region: den Alten Berg (Öreghegy) und bietet ein wunderschönes Panorama auf die umliegenden Täler. Die Route ist schwierig. Sie sollte mit entsprechender Ausrüstung (Wanderstiefel) und ausreichendem Proviant gemeistert werden!

1. Bad, Gelse

Der Ausgangspunkt des Ausflugs ist der Parkplatz des Bades.
Das geräumige und anspruchsvolle Innere bietet allen Generationen eine gute Atmosphäre und einen angenehmen Zeitvertreib. Sportfreunde können ihrer Leidenschaft in dem 25 Meter langen Schwimmbecken nachgehen. Der Wasserpilz des Kinderbeckens versüßt das Plantschen. Wenn Sie bereits genug von dem Wasser haben, sich aber nach Verwöhnung sehnen, dienen die finnische Sauna, die Dampfkabine, die Infrasauna, die Salzkammer und das Stehsolarium ihrer Erfrischung.
Das Thermalbad ist zur Zeit aus technischen Gründen geschlossen, die Neueröffnung ist für Ende 2014 geplant.
Gehen Sie nach Westen von dem Bad und biegen Sie neben der Kirche rechts ein und folgen Sie der Hauptstraße ganz bis zur Arany János Straße.

2. Törökcsapás

An der Kreuzung der Arany János und Jókai Mór Straßen führt ein Weg Richtung Osten zum Wald. Auf diesem Weg sollten Sie der roten + Markierung folgen. Nach dem Verlassen des Gyótatető gehen Sie auf dem Waldweg weiter. Mehrere Strecken im Wald sind trotz heißer Sommertage schlammbedeckt, so sind geschlossene Schuhe empfohlen. Der Waldweg endet in einer steilen Weise, gehen Sie hier hinauf. Auf der Hügelspitze bietet das Kreuz von Törökcsapás einen Anhaltspunkt zu Ihrem Ziel.

Törökcsapás ist ein Radgebiet der Gemeinde Kerecseny. Der Name (übersetzt Türkenfährte) stammt von der Richtung des ehemaligen türkischen Feldzugs. Bis zum Ende der 1960er wurde es als Weinberg und als Wohngebiet registriert. Zur Zeit wechseln sich Wiesen und Waldgebiete entlang des Weges ab. Bewundern Sie den Ausblick von der Hügelspitze. Hier durften einst Ritter im 17. Jahrhundert die Spuren der Türken gesucht haben.

3. Kerecseny

Beim Verlassen der Hügelspitze von Törökcsapás erreichen Sie Kerecseny, wenn Sie der roten Markierung folgen.
Das Sackgassendorf ist von einer echten Hügellandschaft umgeben. Seine touristische Hauptattraktion ist die pannonische Hügellandschaft und der Anblick grasender Schafherden.
In Kerecseny können Sie einen Umweg zur Réti Tanya, wo sie hausgemachte Speisen verkosten, oder die freundlichen Bewohner des Streichelzoos kennenlernen können, machen.

4. Orosztony

Verlassen Sie Kerecseny bei dem Friedhof, indem Sie der roten Markierung folgen. Ein Landweg verbindet die Friedhöfe von Kerecseny und Orosztony. Bei dem Eingang des Friedhofes von Orosztony wurde ein Ruhepark eingerichtet und zwei Totempfähle zur Erinnerung an das Millennium gestellt. Gehen Sie weiter in Richtung der Kirche.

Die andere Sehenswürdigkeit der Gemeinde ist die Kirche zur Heiligen Dreifaltigkeit, an deren Eingang eine typische, barocke Dreifaltigkeitsstatue steht. Gehen Sie bei der Kirche rechts, wenn Sie den längeren Umweg Richtung Pogányvár nicht machen möchten.

5. Pogányvár

Gehen Sie in Orosztony neben er Kirche gerade weiter (Szent Imre Straße) und biegen Sie bei dem Kindergarten links ein. Folgen Sie dem Weg gerade aus. Beim Verlassen der Gemeinde behalten Sie weiter die nördliche Richtung bei und verlassen Sie die asphaltierte Straße bei der ersten Rechtskurve und gehen Sie weiter auf einer etwas vernachlässigten Schotterstraße. Bei dem 4 km langen Spaziergang (ständig steigender, leichter Anstieg) können Sie ein Weingut bewundern. Die asphaltierte Straße endet bei der Warte in Pogányvár (meteorologische Beobachtungsstation). Dieser Ort ist eine der schönsten Anhöhen der Hügellandschaft von Zala. Von hier bietet sich ein herrliches Panorama auf die abwechslungsreichen, sanften Hügeln, auf den Kis-Balaton und den Plattensee, eine Burg ist aber nirgendwo zu sehen.

Auf dem „Berg“, der den Namen Pogányvár (Heidenburg) trägt durfte früher eine Festung aus Holz, also ein kleinerer türkischer Wachposten gestanden haben. Der Volksmund bewahrten den Namen des vermutlich letzten Kapitäns, des Paschas Pili, dadurch, dass eine Anhöhe noch heute Pilivár (Pili-Burg) heißt. Damit ist eine weitere Legende verbunden: die Tochter des Paschas sich in einen hiesigen Gutsherren, Tamás Szegi, verliebt hat und nachdem sie ihn nicht bekommen konnte, beging sie Selbstmord. Der Volksmund sagt, dass ihr Geist bei Vollmond in der Pilivár spukt. Einer anderen Legende nach soll es unter der Pilivár ein so großes Loch sein, in dem vor der Türkenzeit das gesamte Dorf mit allen Tieren Platz hatte. Später häuften die Türken das aus der Umgebung geraubte Gold in dem Loch an. Der Legende nach soll dieser „riesige Schatz“ unter dem Berg begraben sein.

6. Orosztony – Thury Totempfahl

Gehen Sie in der Straße neben der Kirche Richtung Süden weiter. Bei der ersten Kreuzung sehen Sie bereits die nächste Markierung (grünes Zeichen), welcher Sie bis zum Thury Totempfahl folgen sollen.
Innerhalb der Gemeinde befindet sich der VidÉkessége Lehrpfad, wo Interessierte über die Flora und Obstbäume der Region viel Wissenswertes erfahren können.
Nach dem Verlassen der Gemeinde weicht der Asphalt dem Schotter, bis schließlich ein Landweg zum Totempfahl, errichtet zu Ehren von György Thury, führt.
Neben der Hamuházi Brücke ist der zu Ehren des György Thury, des Burgkapitäns von Nagykanizsa, errichtete Totempfahl zu sehen. Historischen Forschungen nach soll György Thury am 02. April 1571 in einem ungleichen Kampf gegen die Türken hier gefallen sein.

7. Örömhegy

Nach dem Überqueren der Hamuházi-Brücke scheint neben der grünen Markierung das rote Dreieck auf. Folgen Sie diesem, um das Schlüsselhaus auf dem Öreghegy zu erreichen. Der Weg führt in einem schattigen Wald, wo riesige alte Eichen neben ihren jungen Artgenossen stehen. Nach einem steilen Anstieg erreichen Sie den Touristenrastplatz. Auf dem Öröm-hegy waren lediglich einige brüchige alte Häuschen die Erinnerung an die einstigen Weinberge und Keller, bzw. steht hier das Schlüsselhaus der Postboten von Nagykanizsa, welches über das ganze Jahr besucht werden kann. Achtung, kontaktieren Sie den Verein, welcher das Gebäude verwaltet, im Voraus, um die Unterkunft beziehen zu können!

8. Rockenbauer Totempfahl

In der Nähe des Schlüsselhauses auf dem Örömhegy wurde in der Nachbarschaft der Sankt Christophorus Kapelle im Jahre 1979 ein Totempfahl von Naturfreunden zum Eingedenk an Pál Rockenbauer aufgestellt.
Verlassen Sie bei dem Totempfahl die blaue Markierung und folgen Sie dem roten Dreieck. Sie werden das Jagdhaus passieren und der Weg führt Sie in den Wald weiter.

9. In Richtung Gelse bis zur roten Markierung

Beim Verlassen des Jagdhauses folgen Sie dem roten Dreieck. Das Gebiet ist abwechslungsreich, nach einem kurzen Abstieg kommt ein seriöserer Hang. Schlamm erschwert das Wandern an vielen Stellen.

10. Entlang der roten Markierung Richtung Süden

Beim Ankommen an der roten Markierung gehen Sie so lange, bis sie auf der linken Seite wieder auf das rote Dreieck treffen. (Die rote Markierung führt bis nach Törökcsapás und passiert den Szorosi Berg).
Das rote Dreieck verläuft neben den Szorosi Berg Richtung Westen.

11. Der Öreghegy (alter Berg) von Gelse

Ein Karrenweg führt entlang der roten Dreieck-Markierung auf den Öreghegy. Im Zuge des Weges bietet sich in Richtung Süden ein herrlicher Ausblick auf den TV-Turm in Újudvar. Nach den Äckern kommen Sie wieder in den Wald und nach einem kurzen Anstieg begrüßt Sie die Statue des Sankt Orban auf dem Berg.

12. Sieben Teufel von Gelse

Gehen Sie bei der Orban-Statue nach Norden und folgen Sie der blauen + Markierung. Bei dem nächsten Bergkreuz (gestellt von János Radó) beginnt der Pokolhegy (Höllenberg), wo die Ördög-Familie in der Türkenzeit zur Legende wurde. Der Legende nach haben die sieben Söhne der Familie das Dorf und dessen Einwohner bei einem Raubzug der Türken beschützt. So stehen die sieben Teufel (ördög) von Gelse nicht für das Böse, sondern für die Tapferkeit. Die Gemeinde erinnert sich an den Mut der jungen Männer im Rahmen eines Sommerfestivals und im Dorfzentrum trägt ein Gasthaus noch immer den Namen der Familie.

Schichtunterschiede


Daten der Strecke


Typ der Tour:GyalogosTyp der Tour:29.00 kmEmpfohlenes Alter:12 von Altersgruppe 75 bis AltersgruppeGanze Strecke: Gelse - Kerecseny-Orosztony - Orosztony, Pogányvári hegy - Orosztony, Örömhegy - Gelse Alternative Strecke:

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